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Magen-Darm-Beschwerden durch Zahnbehandlungen?
Klingt auf den ersten Blick vielleicht überarschend, aber es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen den bei Behandlungen verwendeten Materialien und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.
Wenn Füllungen aus Amalgam, Gold oder Kunststoff eingesetzt werden, können sich sehr leicht winzige Partikel davon lösen. Diese gelangen über den Speichel in den Verdauungstrakt. Dort können sie entweder direkt eine Reaktion auslösen oder das sensible Gleichgewicht der Darmflora stören.
Viele Patientinnen und Patienten berichten über Symptome wie Sodbrennen, Magendruck, eine gereizte Magenschleimhaut oder sogar über wiederkehrende Entzündungen im Darm. Doch kaum jemand bringt das mit dem Zahnarztbesuch und der neuen Füllung in Verbindung. Und umgekehrt fragen Zahnärztinnen und Zahnärzte selten nach Magen-Darm-Problemen, wenn es um Füllmaterialien geht.
Dabei ist genau das wichtig. Denn jeder Mensch reagiert anders auf die Stoffe, die in den Mund eingebracht werden. Besteht eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Materialien, kann der Körper mit einer Entzündungsreaktion antworten.
Wie lässt sich herausfinden, ob das bei dir der Fall ist? Zum Beispiel durch einen Kaugummitest oder eine gezielte Blutuntersuchung. So lässt sich feststellen, wie viel sich vom verwendeten Material tatsächlich löst und ob dein Körper darauf reagiert.

Dr. med. dent. Silvie Aschauer
Ihre Begeisterung für die Medizin war von Kindheit an da, seit ihrem Studium kann Silvie ihre Leidenschaft für ganzheitliche Medizin leben. Es fasziniert sie, hinter Symptomen nach wahren Ursachen zu forschen – und Zahnmedizin konsequent weiterzudenken.
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Amalgam sind metallische #legierungen und bestehen neben #silber, #kupfer und verschiedenen anderen Metallen zu mindestens 50 % aus #quecksilber (#Hg).
Kann eine Amalgamfüllung eine Darmentzündung verursachen?
Die Antwort ist: JA!



