Stille Entzündungen
Was sind stille Entzündungen?
Es gibt Entzündungen, die spürt man nicht. Sie glosen jahrelang vor sich hin, ohne dass man sie wahrnimmt. Sogenannte stille Entzündungen (englischer Fachbegriff: low-grade inflammation) sind chronische, unterschwellige Entzündungsprozesse.
Stille Entzündungen verursachen keine Schmerzen oder spezifische Symptome – im Gegensatz zu einer akuten Entzündung wie zum Beispiel einer geschwollenen, schmerzenden Wunde. Trotzdem belasten sie den Körper permanent – und können schwere Erkrankungen auslösen.
Eine körpereigene Reaktion als unsichtbarer Feind
Die Wissenschaft entdeckt immer mehr, wie stille Entzündungen unsere biologischen Abläufe stören. Sehr vereinfacht kann man sagen: Der Körper läuft auf Sparflamme, weil ihm die unterschwelligen Entzündungen mehr und mehr Energie rauben. Diese Energie fehlt uns nicht nur im Alltag, sondern fehlt auch dem Körper für Abwehrreaktionen, für Regeneration, für den normalen Ablauf der lebensnotwendigen biologischen Prozesse.
Warum sind stille Entzündungen so gefährlich?
Stille Entzündungen gelten mittlerweile als Treiber vieler chronischer Erkrankungen:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Atherosklerose und Herzinfarkt
- Insulinresistenz bis zu Diabetes Typ 2
- Demenz/Alzheimer
- Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Rheuma, Multiple Sklerose
- Krebs
Wie erkennt man stille Entzündungen?
Die Diagnose stiller Entzündungen stützt sich einerseits auf spezifische Blutmarker wie RANTES, CRP, IL-6 oder TNF-α, die Hinweise auf entzündliche Prozesse im Körper geben.
Darüber hinaus erfolgt eine radiologische Untersuchung, um mögliche entzündliche Veränderungen im Kieferknochen sichtbar zu machen und die Blutwerte entsprechend einordnen zu können.
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