Allergietestung Zahnmaterialien | Zahnmedizin Praterstraße

Allergietestung Zahnmaterialien

Allergie­testung Zahn­materialien

Zahnersatzmaterialien können Allergien verursachen. Nicht nur Metalle, sondern auch Acrylate in Kunststofffüllungen sowie zahlreiche weitere Bestandteile in Wurzelfüllmaterialien oder Zementen können potenzielle Allergene sein.

Sensibilisierungen auf zahnärztliche Werkstoffe beruhen zumeist auf Typ-IV-Sensibilisierungen (Allergien vom Spättyp). Kunststoffe und Inhaltsstoffe von Wurzelfüllmaterialien wie Guttapercha, Eugenol, Perubalsam oder Kolophonium können auch Typ-I-Sofortallergien verursachen.

LABOR- UND SPEICHELDIAGNOSTISCHE UNTERSUCHUNGEN

Folgende Bluttestungen bieten wir nach vorheriger Terminvereinbarung an:

Sensibilisierung auf Thioether und Mercaptane: Eine Untersuchung der beiden Schwefelverbindungen bei wurzelbehandelten Zähnen ist sinnvoll, weil diese von Bakterien gebildeten Schwefelstoffe unbemerkt Entzündungen fördern und den Körper belasten können. Selbst wenn der Zahn keine Beschwerden macht.

Rantes: Dient in der Zahnmedizin als Entzündungsmarker, um chronisch-entzündliche Prozesse – z. B. im Bereich von Kieferostitis oder Implantaten aufzudecken und deren mögliche systemische Belastung einzuschätzen.

Titan-Stimulationstest: Zytokinfreisetzung durch Makrophagen nach Kontakt mit Titandioxid. Dieser Test ist sinnvoll, um zu prüfen, ob das Immunsystem auf Titan reagiert und dadurch Entzündungen oder Unverträglichkeiten entstehen können, obwohl das Material allgemein als gut verträglich gilt. Dieser Test ist nur sinnvoll, wenn Sie bereits ein Titanimplantat haben.

LTT-Metalle: Hg, Cu, Ag, Sn, Ethylquecksilber, Au, Ni, Pd, Cr, Co, Mo, Al, Pt, Cd; Eine Unverträglichkeitstestung auf Metalle in der Zahnmedizin ist sinnvoll, weil selbst kleine Mengen verschiedener Metalle das Immunsystem belasten und unklare Beschwerden oder chronische Entzündungen auslösen können, auch ohne lokale Symptome im Mund.

LTT-Kunststoffe: Diese Untersuchung empfehlen wir, da Unverträglichkeiten gegenüber Kunststoffen immer häufiger werden. Auch ohne sichtbare Reaktionen im Mund können sie bei empfindlichen Menschen das Immunsystem reizen, hormonelle Prozesse beeinflussen oder unspezifische Beschwerden verursachen.

genetische Entzündungsneigung: IL-1A, IL-1B, TNF-alpha, IL-1RN; Diese genetischen Marker beeinflussen, wie intensiv das Immunsystem auf Reize wie Implantate, Füllmaterialien, Parodontitiskeime oder chronische Entzündungsherde im Kiefer reagiert. Wir empfehlen diese Untersuchung vor der Implantation eines Titanimplantats, um das Risiko einer Periimplantitis besser abschätzen zu können.

 

 

Die Kosten für einen Materialverträglichkeitstest teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. So können wir gemeinsam die sicherste und bestmögliche Lösung für Ihre Zahngesundheit finden.

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